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Immobilienkredit
Ein Immobilienkredit wird für die Finanzierung von Häusern oder Grundstücken vergeben. Hierbei werden sowohl Kauf und Neubau, als auch Renovierung oder Modernisierung finanziert. Um die Verwendung der Finanzierungsmittel zu überprüfen, lassen sich Banken und Sparkassen vor der Auszahlung des Kredites entsprechende Rechnungen oder Kaufbelege vorlegen.
Ein wichtiger Bestandteil des Immobilienkredites ist die grundbuchrechtliche Absicherung. Hierbei wird eine Grundschuld ins Grundbuch des zu finanzierenden Objektes eingetragen. Diese Grundschuld sichert der Bank oder Sparkasse das Recht, im Falle der Insolvenz des Kreditnehmers das Objekt im Rahmen der Zwangsversteigerung zu verkaufen. Die Eintragung einer solchen Grundschuld muss von den Kreditnehmern vorgenommen werden. Hierfür stehen Notare zur Verfügung, die dies beurkunden. Erst mit der Eintragung der Grundschuld kann die Auszahlung des Kredites erfolgen.
Die Grundschuld hat bei einem Immobilienkredit aber auch Auswirkungen auf die Kondition. Bereits bei Beantragung des Kredites erstellen die Banken eine Wertermittlung des Objektes. Hierbei wird der derzeitig zu erzielende Verkehrswert errechnet, also der Wert, den Käufer bereit wären zu zahlen. Dieser Wert kann vom tatsächlichen Herstellungswert differieren, vor allem in ländlichen Regionen liegt er oft darunter.
Vom Verkehrswert wird dann noch einmal ein Betrag von 20 Prozent subtrahiert, man erhält den Beleihungswert. In der Höhe dieses Beleihungswertes sind Banken in der Regel bereit, Kredite zu vergeben. Liegt der Kreditbetrag sogar nur bei 60% des Beleihungswertes, können Kunden mit günstigeren Konditionen rechnen, da das Risiko der Bank bei Zahlungsunfähigkeit geringer ausfällt.
Ein weiteres Kriterium für die Konditionengestaltung bei Immobilienkrediten ist die Bonität der Kreditnehmer. Diese wird anhand der monatlichen Ein- und Ausgaben ermittelt, aber auch durch die Abfrage der Schufa. Je besser die Bonität bewertet wird, desto günstiger sind die Zinssätze.
Zur Vergleich der einzelnen Immobilienkredite ist der effektive Jahreszins notwendig. Dieser Zins beinhaltet nicht nur den Nominalzins, sondern auch anfallende Gebühren wie Abschlußgebühr oder Wertermittlungsgebühr.
Ein Immobilienkredit kann in verschiedenen Komponenten gegliedert sein. Die am häufigsten verwendete Darlehensart ist das Annuitätendarlehen, bei dem eine 10-15jährige Zinsbindungszeit vereinbart wird. Die monatliche Rate, die so genannte Annuität, bleibt über diesen Zeitraum gleich und bietet den Kunden somit Planungssicherheit. Nach Ablauf der Zinsbindungszeit müssen die Konditionen mit der Bank neu verhandelt werden.
Ein Immobilienkredit kann aber auch als Bausparfinanzierung vergeben werden. Solch eine Finanzierung weist zwar oft höhere Raten auf, dafür sind die Zinsen jedoch niedriger und auch die Laufzeit des Darlehens ist kürzer. Außerdem haben Schuldner den Vorteil, jederzeit Sondertilgungen leisten zu können.
| Anbieter: |
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| Günstig: |
niedriger effektiver Jahreszins |
| Individuell: |
12 - 84 Monate Laufzeit |
| Schnell: |
Auszahlung innerhalb von 4 Werktagen mögl. |
| Flexibel: |
Sondertilgungen sind natürlich möglich |
| Sicher: |
auf Wunsch mit Restschuldversicherung |
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